Autor: florian

  • Woche 21

    Woche 21

    Es geht endlich richtig los. Das Grundbuchamt ist zufrieden, nachdem es unbedingt noch eine Schnittzeichnung benötigt hat auf der keine zusätzlichen Informationen erkennbar sind. Der Kaufpreis ist jetzt auch fällig.

    Entsprechend haben wir einige Fortschritte gemacht. Die gesamte Küche im vorderen Haus wurde ausgebaut. Dabei kamen wilde Elektroverkabelungen und Rohrleitungsführungen zum Vorschein. Die Decke in der Küche werden wir komplett neu machen müssen, da diese durch die alte Küchenkonstruktion sehr beschädigt wurde.

    Wir konnten auch endlich die Trinkwasserversorgung angehen. Der alte Hausanschluss und die rostigen Leitungen haben wir stillgelegt und zum Teil zurück gebaut. Neu installiert haben wir das Pipetec-System zum Verpressen. So ganz verstanden haben wir die Rohrleitungsführung aber noch nicht, dazu müssen wir erst noch die Bäder wegstemmen.

    Im hinteren Gebäudeteil haben wir mit der Horizontalsperre angefangen. Das hat sich als etwas fummeliger herausgestellt als vom Hersteller versprochen. Die Bohrungen in der Wand mussten wir alle mit Acryl abdichten, damit die Flüssigkeit auch in die Wand und nicht in den Boden läuft.

    Im hinteren Teil haben wir auch die restlichen Tapeten von der Wand gekratzt. Das ging extrem schleppend voran. Die Böden wurden vom Teppichkleber befreit, so dass wir diese auch gegen Wasser imprägnieren konnten.

  • Woche 15

    Woche 15

    Die in der vollen Hitze installierte Klimaanlage hat uns gut durch die heiße Zeit gebracht. Es war eine sehr gute Investition. Ansonsten warten wir immer noch auf das Grundbuchamt. Leider können wir deshalb die ganz großen Projekte immer noch nicht angehen. Aber kleine Fortschritte haben wir erziehlt.

    Wir haben im Garten ein ca. 1 m breites Stück an der Hauswand bis zur Unterkante des Kellers aufgegraben. Wir haben allerdings keine Bodenplatte sondern Streifenfundamente. Das gestaltet eine Kellerabdichtung von außen etwas schwieriger. Selbst bei absolut dichter Wand könnte das Wasser von unten eindringen. Daher werden wir wohl erstmal von innen dichten und den ersten Winter beobachten, wo tatsächlich das Wasser eindringt. Durch die lange Leerstandszeit von 3 Jahren war in der unten Wohnung natürlich fast alles irgendwie feucht.

    Die Küche in meiner Wohnung haben wir komplett ausgebaut und entsorgt. Ebenso die Holzvertäfelung und Tapeten entfernt. Die Tapeten in meiner Wohnung ließen sich ganz besonders schlecht entfernen. Da sind auch noch welche übrig.

    Als Testobjekt haben wir in meinem geplanten Wohnzimmer oben den Holzboden bearbeitet. Nachdem wir ihn vor einigen Wochen schon abgeschliffen haben, haben wir jetzt mit dem Bodenaufbau weiter gemacht. Zunächst haben wir die Fugen zwischen den Holzbalken mit Acryl verfüllt. Die Wände im Bereich der Fußleisten haben wir neu verputzt und anschließend Randdämmstreifen angebracht. Bevor wir die Ausgleichsmasse gießen konnten, haben wir die Holzbohlen noch grundiert. Das Gießen der Ausgleichsmasse „Knauff Faserflex“ war der stressigste Teil. Die Verarbeitungszeit beträgt nur 20 Minuten und wir mussten ca. 10 Säcke a 20 kg verarbeiten. Das Ergebnis ist zwar nicht perfekt, aber macht bisher einen sehr soliden Eindruck.

  • Woche 9

    Woche 9

    Keine ganz großen Sprünge. Wir haben unsere Abwasserleitungen nochmal auf Undichtigkeiten überprüft. Wir konnten keine feststellen. Bis auf den letzten Teil des Abwassersystems der im Boden verschwindet, werden wir aber alle Leitungen erneuern. Im Abwasserkeller ist die Außenwand ein wenig feucht, vermutlich kommt diese aber einfach von außen durchs Mauerwerk.

    Die erste große Hitzewelle kam angerollt und es wurde extrem warm im Haus. Also haben wir kurzerhand eine Klimaanlage installiert. Eigentlich wollte wir eine zweite mobile kaufen, die war aber überall ausverkauft. Das ganze war auch ein Test, um Erfahrungen mit festinstallierten Split-Klimageräten zu sammeln. Nach drei Wochen sind wir begeistert von der Anlage.

    Wir haben in zwei weiteren Räume im Erdgeschoss die Bodenbeläge und Tapeten entfernt. Dieses „Gewerk“ nähert sich langsam dem Abschluss.

  • Woche 6

    Woche 6

    3 Wochen sind vergangen und es ist einiges passiert. Wir mussten Teile der alten Elektroverkabelung außer Betrieb nehmen und neu machen. Zum Teil waren die Leitungen schon angeschmort. Dabei sind wir auf eine widerliche Spinne samt Nachwuchs gestoßen.

    Wir haben unseren DSL-Anschluss bekommen, immerhin mit 250 MBit/s. WLAN war allerdings gar nicht so leicht im ganzen Haus verfügbar zu machen. Die Abschirmung durch die Wände war stärker als erwartet. Also haben wir Netzwerkkabel durch den Kamin ins Obergeschoss verlegt.

    Im Obergeschoss haben wir die Böden abgeschliffen. Soweit bis die meisten Teppichreste entfernt waren. Das Holz komplett sauber zu schleifen hätte ewig gedauert. Die Holzbohlen müssen aber auch nicht schön sein, da komplett neuer Fußboden darauf kommt.

    Einen neuen Kühlschrank gibt es auch. 112 kg waren nicht nur unhandlich sondern auch schwer. Aber für den eingebauten Eiswürfelbereiter hat es sich gelohnt.

    Neu ist auch eine Tropfleckage in der Wasserversorgung. Die muss eh neu, jetzt mit etwas höherer Priorität.

  • Woche 3

    Woche 3

    oder so ähnlich. Etwas spät dran. Es gibt Fortschritte. Wir haben einen Anhänger, einen Briefkasten, ein Regal, einen Geschirrspüler und eine Waschmaschine. Man kann hier wohnen.

    Mit den Anhänger können wir nun endlich regelmäßig Müll entsorgen. Mit so einen Anhänger darf man wie die großen Müllautos den Müll direkt auf den Boden kippen. Viel angenehmer als die Teile einzeln in Container am Wertstoffhof zu werfen.

    Neu haben wir auch eine weitere Undichtigkeit. Die Hauswasserstation hat eine Tropfleckage. Nicht sonderlich dramatisch, aber wir werden die Neuverlegung der Wasserleitungen wohl vorziehen und schonmal eine Zwischenlösung installieren.

    Auch neu: Eine Regentonne, bepflanzbar!

  • Woche 2

    Woche 2

    Diese Woche wurden ganz viele Tapeten von den Wänden gekratzt. Wie immer sind es mehrere Schichten Tapeten und Farbe übereinander. Manchmal geht die Tapete fast von selbst von der Wand, manchmal nur fetzenweise.

    Wir haben eine weitere Undichtigkeit gefunden. Die Durchführung des Antennenmast durch das Dach ist undicht. Dadurch wurden ein Balken und die Decke zwischen OG und DG beschädigt.